de gb
Noah Anderson
Nicola-Rabea Langrzik
Eva Maria Jost
Marcus Jürgen Zollfrank
Kathy Peters
Sonja Hilberger
Eva Medusa Gühne
Stefan Mey
Lili Krasteva
Andrea Schmidt
Dieter Rita Scholl
Christian Bojidar
Jonas Gross
Bastian Trost
Jörn Grosse
Jan Trautmann
Michael Gugel
Alexander Tschernek
Anne Roemeth
Stephan Bürgi
Laurean Wagner
Andrim Emini
Florian Appelius
Andreas Hammer
Melina Seiler
Adel Onodi
Oliver Broumis
Sven Serkis
Jan Krüger
André Hansen
Stephan Phin Spielhoff
Fabian Schrader
Laura Tamoj
Julia Monro
Jens Schadendorf
Rumo Wehrli
Aşkın-Hayat Doğan
Ulrich Matthes
Michèle Lichtenstein
Peter Schulze
René Cheng
Patricia Hempel
Michaela Dudley
Markus Tomczyk
Tim-Fabian Hoffmann
Roland Ascheid
Dominik Bliefert
Claudia Artner
Mario Högemann
Finn Valentin Nachfolger
Benedict Weskott
Dominik Djialeu
Lukas Hansen
Michael Rühl
Julian Mars
Fionna Frank
Sabine Bernardi
Max Weiland
Patrick Hess
Jim Baker
Jemima Milano
Barbie Breakout
Marvin Wiechert
Jonas Breitstadt
Lara Keilbart
Maurizio Onano
Alex Baur
Frank Biehler
Fabian Baecker
André Kraft
Carmen Yasemin Zehentmeier
Kadir Özdemir

Über uns 

7,4%

der in Deutschland lebenden Menschen bezeichnen sich als lesbisch, schwul, bisexuell oder trans.

Die Dunkelziffer liegt schätzungsweise bei 10%. (Und in der zugrunde liegenden Studie "Counting the LGBT population" von 2016 sind die inter* Personen und die genderfluide Community noch gar nicht erfasst!)

Das bilden die Medien in keiner Weise ab!

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt bei einer Befragung zum Thema "Einstellung zu Aspekten moderner Homophobie in Deutschland im Jahr 2017" fest, dass 74% der Bevölkerung nicht oder eher nicht der Auffassung sind, dass "das Thema Homosexualiät in den Medien zu viel Raum einnimmt".
Gleichzeitig glauben 59,9% der deutschen Bevölkerung nicht, dass "Homo- und Bisexuelle heutzutage in Deutschland immer noch diskriminiert bzw. benachteiligt werden".

Im Rahmen der im selben Jahr veröffentlichten Studie zur "audiovisuellen Diversität" stellt Prof. Dr. Elizabeth Prommer von der Uni Rostock fest: "Das deutsche Fernsehen [und Kino] ist heterosexuell!"

Ebenfalls 2017 erhebt eine internationale Umfrage von YouGov für den werbetreibenden Bereich, dass 42% der in Deutschland lebenden LGB Menschen "finden, dass es mehr Werbung geben sollte, in der sie ihre Familie wiedererkennen können". bei der Gesamtbevölkerung sind es nur 37%. Und 40% der LBGs finden ihren Lifstyle nicht repräsentiert.

Die Umfrage "Vielfalt im Film", die die Queer Media Society 2019 mit initiiert hat und die von einem breiten Bündnis aus Branchen-Vertreter*innen, -Verbänden und Initiativen marginalisierter Gruppen getragen wurde, macht einen deutschlandweit ersten und wichtigen Schritt in Richtung Erhebung zu Diversität und Diskriminierungserfahrungen von Filmschaffenden vor und hinter der Kamera. Die ersten Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht.

Weiterführende Erhebungen und repräsentative Zahlen für alle weiteren Medienbereiche im deutschsprachigen Raum gibt es bisher nicht.

Das muss sich ändern!

Was
wir
wollen

Mehr LSBTTIQ*-Themen und -Akteur*innen in den Medien unter Berücksichtigung eines "Code of Practice" bei den Themen:

  • Geschlecht
  • Geschlechtsangleichung
  • Geschlechtsidentität und sexuelle Identität
  • ethnische Herkunft
  • Behinderung/Beeinträchtigung
  • Body Positivity
  • Altersvielfalt
  • Religion und Weltanschauung
  • sozioökonomischer und kultureller Hintergrund

Die Förderung eines diversen, inklusiven und gleichstellungsorientierten Arbeitsumfeldes in Medienunternehmen

Zur Sichtbarmachung und Repräsentanz queerer Menschen und ihrer Beziehungen und Lebensgemeinschaften.

Ziel soll es sein, als Minderheit anteilig über Personal, Inhalte und Themen mitentscheiden zu können und medial Lebenswirklichkeiten abzubilden.
Nur durch die dauerhafte Präsenz im Arbeitsalltag und das Sichtbarmachen in den Medien über stereotype Illustrationen und Exotisierung hinaus kann es gelingen, dem heteronormierten Arbeitsumfeld und Publikum andere Lebenswelten nahezubringen und somit Verständnis, Wissen und gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen und zu erhalten.

Wir fordern daher, dass 7% des turnusmäßigen Outputs aller Medien-Produktionen mit LSBTTIQ*-Inhalten und -Akteur*innen belegt werden.

Für das Personalwesen in Medienunternehmen - nicht nur bei den Kreativen - müssen Diversity-Konzepte eingeführt bzw. weiterentwickelt sowie hauptamtliche Diversity-Beauftragte benannt werden.

Um auch personell unsere Forderungen durchsetzen zu können, ist es allerdings essentiell, dass sich möglichst viele queere Menschen outen. Dazu fordern wir alle Medienschaffenden auf!

Strukturelles Ziel der Queer Media Society ist es, folgende Medienbereiche in Sektionen abzudecken:

BÜHNE / EVENT
FILM / TV / WEB / RADIO (fiktional/non-fiktional)
GAMES
JOURNALISMUS (Text/Bild/Bewegtbild)
LITERATUR / GRAPHIC NOVEL / VERLAGSWESEN
MUSIK
WERBUNG

Zurzeit befinden sich dafür die ersten Arbeitsgruppen im Aufbau. Sie sollen zum einen die Grundlagen für entsprechende Studienkonzepte erarbeiten, mit deren Erhebungsergebnissen unsere Forderungskataloge an die Medienwirtschaft und Politik formuliert werden. Und zum anderen sollen sie kreative, praktische Vorschläge, Handreichungen und Workshops für unsere queere Sichtbarkeit in den jeweiligen Sparten entwickeln und anbieten.

 

Vernetzung ist wichtig! Die Reaktionen auf die Gründung der Queer Media Society haben einmal mehr gezeigt, wie groß das Bedürfnis ist, sich zu vernetzen, sich auf persönlicher und professioneller Ebene auszutauschen. Aber natürlich sind wir weder eine Agentur für queere Medienschaffende noch eine Jobbörse.

Finde heraus, wer jetzt schon Teil unseres Netzwerkes ist:

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werden

Haben Sie Interesse an unserer Arbeit oder unseren Themen oder wollen Sie sich aktiv einbringen?

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