de gb
Stefan Mey
Helge Lodder
René Cheng
Jemima Milano
Tim-Fabian Hoffmann
Annie Heger
Michaela Dudley
Mathias Furch
Florian Gärtner
Stephan Bürgi
Aşkın-Hayat Doğan
Jonas Breitstadt
Carmen Yasemin Zehentmeier
Melina Seiler
Julian Mars
Andrim Emini
Marvin Wiechert
Fabian Schrader
Michael Gugel
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André Hansen
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Jim Baker
Laurean Wagner
Dominik Bliefert
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Sonja Hilberger
Andreas Hammer
Eva Medusa Gühne
Johanna Steiner

Über uns 

11%

der in Deutschland lebenden Menschen bezeichnen sich als lesbisch, schwul, bisexuell, pan-/omnisexuell, asexuell oder als etwas anderes als heterosexuell.
Das hat die "LGBT+ Pride 2021 Global Survey" von IPSOS ergeben. Laut derselben Studie bezeichnen 3% der Menschen in Deutschland ihre Geschlechtsidentität als trans, nichtbinär / nichtkonform / genderfluid oder in anderer Weise. Damit liegt Deutschland zusammen mit Schweden an der Spitze der befragten 27 Länder
.

Das bilden die Medien in keiner Weise ab!

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt bei einer Befragung zum Thema "Einstellung zu Aspekten moderner Homophobie in Deutschland im Jahr 2017" fest, dass 74% der Bevölkerung nicht oder eher nicht der Auffassung sind, dass "das Thema Homosexualiät in den Medien zu viel Raum einnimmt".
Gleichzeitig glauben 59,9% der deutschen Bevölkerung nicht, dass "Homo- und Bisexuelle heutzutage in Deutschland immer noch diskriminiert bzw. benachteiligt werden".

Im Jahr 2017 erhebt eine internationale Umfrage von YouGov für den werbetreibenden Bereich, dass 42% der in Deutschland lebenden LGB Menschen "finden, dass es mehr Werbung geben sollte, in der sie ihre Familie wiedererkennen können". bei der Gesamtbevölkerung sind es nur 37%. Und 40% der LBGs finden ihren Lifstyle nicht repräsentiert.

Die Umfrage "Vielfalt im Film", die die Queer Media Society 2019 mit initiiert hat und die von einem breiten Bündnis aus Branchen-Vertreter*innen, -Verbänden und Initiativen marginalisierter Gruppen getragen wurde, macht einen deutschlandweit ersten und wichtigen Schritt in Richtung Erhebung zu Diversität und Diskriminierungserfahrungen von Filmschaffenden vor und hinter der Kamera. Die ersten Ergebnisse wurden im März 2021 veröffentlicht.

Im Oktober 2021 veröffentlichte die Universität Rostock die Fortschrittsstudie "Sichtbarkeit und Vielfalt".  Die Leiterin der Studie, Prof. Dr. Elizabeth Prommer, bilanzierte: „Die Ergebnisse zeigen, dass unser Fernsehprogramm noch nicht die Vielfalt der Bevölkerung abbildet." Bei queerer Repräsentation wird festgestellt, dass "nur rund 2 Prozent der im Beobachtungszeitraum erfassten Personen nicht hetereosexuell waren." Sichtbar wurden nur homosexuelle (0,9%) und bisexuelle (1,3%) Charaktere. Bei 27,4% war die sexuelle Orientierung "nicht erkennbar".

Weiterführende Erhebungen und repräsentative Zahlen für alle anderen Medienbereiche im deutschsprachigen Raum gibt es bisher nicht.

Das muss sich ändern!

Was
wir
wollen

Mehr LSBTTIQ*-Themen und -Akteur*innen in den Medien unter Berücksichtigung eines "Code of Practice" bei den Themen:

  • Geschlecht
  • Geschlechtsangleichung
  • Geschlechtsidentität und sexuelle Identität
  • ethnische Herkunft
  • Behinderung/Beeinträchtigung
  • Body Positivity
  • Altersvielfalt
  • Religion und Weltanschauung
  • sozioökonomischer und kultureller Hintergrund

Die Förderung eines diversen, inklusiven und gleichstellungsorientierten Arbeitsumfeldes in Medienunternehmen zur

Sichtbarmachung und Repräsentanz queerer Menschen und ihrer Beziehungen und Lebensgemeinschaften.

Ziel soll es sein, als Minderheit anteilig über Personal, Inhalte und Themen mitentscheiden zu können und medial Lebenswirklichkeiten abzubilden.
Nur durch die dauerhafte Präsenz im Arbeitsalltag und das Sichtbarmachen in den Medien über stereotype Illustrationen und Exotisierung hinaus kann es gelingen, dem heteronormierten Arbeitsumfeld und Publikum andere Lebenswelten nahezubringen und somit Verständnis, Wissen und gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen und zu erhalten.

Wir fordern daher, dass
10% des turnusmäßigen Outputs
aller Medien-Produktionen
mit LSBTTIQ*-Inhalten und -Akteur*innen belegt werden.

Für das Personalwesen in Medienunternehmen - nicht nur bei den Kreativen - müssen Diversity-Konzepte eingeführt bzw. weiterentwickelt sowie hauptamtliche Diversity-Beauftragte benannt werden.

Um auch personell unsere Forderungen durchsetzen zu können, ist es allerdings essentiell, dass sich möglichst viele queere Menschen outen. Dazu fordern wir alle Medienschaffenden auf!

Strukturelles Ziel der Queer Media Society ist es, folgende Medienbereiche in Sektionen abzudecken:

BÜHNE / EVENT
FILM / TV / WEB / RADIO (fiktional/non-fiktional)
GAMES
JOURNALISMUS (Text/Bild/Bewegtbild)
LITERATUR / GRAPHIC NOVEL / VERLAGSWESEN
MUSIK
WERBUNG

Zurzeit befinden sich dafür die ersten Arbeitsgruppen im Aufbau. Sie sollen zum einen die Grundlagen für entsprechende Studienkonzepte erarbeiten, mit deren Erhebungsergebnissen unsere Forderungskataloge an die Medienwirtschaft und Politik formuliert werden. Und zum anderen sollen sie kreative, praktische Vorschläge, Handreichungen und Workshops für unsere queere Sichtbarkeit in den jeweiligen Sparten entwickeln und anbieten.

 

Vernetzung ist wichtig! Die Reaktionen auf die Gründung der Queer Media Society haben einmal mehr gezeigt, wie groß das Bedürfnis ist, sich zu vernetzen, sich auf persönlicher und professioneller Ebene auszutauschen. Aber natürlich sind wir weder eine Agentur für queere Medienschaffende noch eine Jobbörse, sondern eine aktivistische Initiative.

Finde heraus, wer jetzt schon Teil unseres Netzwerkes ist:

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werden

Haben Sie Interesse an unserer Arbeit oder unseren Themen oder wollen Sie sich aktiv einbringen?

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