Jill Weller
Yony Leyser
Tim Lienhard
Constantin Lücke
Marvin Wittiber
Tajo Hurrle
Jim Baker
Dr. Martin Ganguly
Giovanni Arvaneh
Nico Hofmann
Patrick Hess
Dr. Andy Machals
Driton Sadiku
Philipp Leinenbach
Elias Asbai
Rüdiger Bach
Jörg Brückner
Alex Baur
Dr. Julia Shaw
Claudia Artner
Dirk Fehrecke
Else Buschheuer
Lukas Hansen
Niklas Bauer
Lori Baldwin
Benedict Weskott
Sten Kuth
Kevin Junk
Bastian Trost
Zero Pilnik
Lili Krasteva
Armin Wühle
Julz Ritschel
Oska Borcherding
Tilmann Warnecke
Lena Dirscherl
Sookee
Jennifer Fritz
Tavo Ruiz
Daniel-Frantisek Kamen
Mathias Furch
Olaf Heilemann
Monika Treut
Thomas Petersen
Leroy Leone
Johanna Jackie Baier
Marcus Kreuz
Johannes Kram
Raoul Mewes
Anne Roemeth
Donat Blum
Paul Spittler
Laurean Wagner
Patrick Heidmann
Monika Freinberger
Micha Schulze
Lion H. Lau
René Cheng
Nicola-Rabea Langrzik
Mira Sanjana Sharma
Roland Ascheid
Brix Schaumburg
Popo Fan
Joyce V. Newrzella
Dominik Bliefert
Julius Feldmeier
Prof. Dr. Skadi Loist
Jess Schönrock
Monty Arnold
Maximilian Moll
Oliver Zenglein
Sebastian Goddemeier
Jan Krüger
Henrik Meyer
Petra Niermeier
Milena Arne Schedle
Martin E. Schleker
Marlene Pardeller
Fabian Baecker
Julia Fuhr Mann
Christian Schäfer
Frank Habatsch
Julia Monro
Francesco Mincione Scharrnbeck
Felix Fichtner
Stefan Mey
Benjamin Chimoy
Pierre Sanoussi-Bliss
Jakob M. Erwa
André Hansen
Fabian Schrader
Helge Lodder
Bernd von Fehrn
Florian Gottschick
Stefan Reis
Yun Huang
LCavaliero Mann
Ilonka Petruschka
Maurizio Onano
Marcus Jürgen Zollfrank
Jördis Trauer
Sascha Eisenhut
Julius Kraft
Jens Schadendorf
Sophie Averkamp
Lara Keilbart
Katja Anton Cronauer
Christian Bojidar
Patricia Hempel
Max Weiland
Kathy Peters
Morten Bäcker
Dr. Florian Krauß
Frederik Busch
Maik Schurkus
Tim-Fabian Hoffmann
Miriam Dehne
Nikolai Will
Martin Tietjen
Markus Tomczyk
Sylvia Mayer
Roman Haubner
Vivien Valentiner
Melissa Remington
Michèle Lichtenstein
Axel Schmidt
Tessa Hart
Gabriele Bischoff
Susanne Foidl
Rumo Wehrli
Nadine Rendl
River Matzke
Connie Walther
Lars von Schuckmann
Stefan Nickel
Fionna Frank
Finn Valentin Nachfolger
Andreas Korn
Sven Rebel
Laura Tamoj
Sophia Kälble
Mario Canedo
Sarah Laminger
Gabriel Munoz Munoz
Stephan Kämpf
Matthias Beier
Sonja Hilberger
Jonas Breitstadt
Til Schindler
Marco Kreuzpaintner
Nestor Perez aka Stor Dubiné
Joris Bas Backer
Christian Alfred Kahrer
Mario Högemann
Andrea Schmidt
Felix Martin
Vanessa Most
Julia Bardarsky
Maria Koehne
Jörn Grosse
Florian Gärtner
Christoph Gérard Stein
Stephan Bürgi
Philip Jestädt
Melina Seiler
Benedikt Zeitner
Klaus Nierhoff
Ulrich Matthes
Alexander Tschernek
Dr. Michaela Dudley
Sascha Thürmann
Sophie Reichert
Benjamin Gutsche
Rico Mahel
Jonas Gross
Illi Anna Heger
Ingo Raabe
Stephan Phin Spielhoff
Richard Gonlag
Marc Iven
Kerstin Polte
Annie Heger
Gerd Bräutigam
Matthijs Wouter Knol
Aşkın-Hayat Doğan
Lukas Sauer
Jemima Milano
Kriss Rudolph
Christian Bräuer
Michael Rühl
Sibylle Berg
Carmen Yasemin Zehentmeier
Dominik Djialeu
Florian Appelius
Barbie Breakout
Simon Niemann
Shamila Lengsfeld
Nils „Niilo“ Sommer
Eva Tepest
Dieter Rita Scholl
Florian Kamhuber
Sabine Bernardi
Johannes Maria Schmit
Ricarda Hofmann
Andreas Hammer
Zara Zandieh
Oliver Broumis
Vanessa Cutraro
Karen Suender
Paula Knüpling
Benedikt Langmantl
Eva Maria Jost
Charlotte Siebenrock
Andrim Emini
Christian Senger
Jonathan Berlin
Leonie Stäblein
Dr. phil. Alexander Graeff
Naomi Beukes-Meyer
Dr. phil. in art. Christian Bettges
Sergej Gößner
Manuel Finke
André Schäfer
Lan Rommel
Sven Serkis
Amor Schumacher
Jonathan Wooldridge
Peter Geisberg
Daniel Kulle
Michaela Kis
Suki Maria Roessel
Luca Renner
Lucy Ribeiro
Karen-Susan Fessel
Merve Aksoy
Simon Pycha
Aline Oliveira
Franziska Schiedung
Gregor Schmidinger
Johanna Steiner
Claudia Mattai del Moro
Joshua Seelenbinder
Andreas Klaeui
Toby Chlosta
Jobst Knigge
Marina Prados i Vila
Kay Ramczyk
Kadir Özdemir
Jörg Dinkel
Julian Mars
Jean Denis Rômer
Dirk Ludigs
Gustav Peter Wöhler
Cosma Dujat
Dr. Andreas Bareiss
Nadine Lange
Rolf Grabner
Torsten Lenkeit
Utz Weber
Philipp Stendebach
Chris Miera
Patrícia Bateira a.k.a. NATürlich
Jan-Peter Horstmann
Frank Biehler
Peter Schulze
Johannes Rosenstein
Jörg Litwinschuh-Barthel
Angelina Maccarone
Daniel Baaden
Miku Sophie Kühmel
Juliane Rump
Jochen Schropp
Lina Zaraket
Jan Feddersen
Alaz Burak Şen
Aviran Edri
Erwin Aljukić
Michael Gugel
Richard Kranzin
Dominik Ruder
Heinrich Horwitz
Markus Bechtold
Adel Onodi
Karen „Kalli“ Brunnbauer
Susann S. Reck
Luisa Teruel Delgado
Nora Eckert
Wieland Speck
Jan Trautmann
Dr. Patrick Diemling
Jozo Jurič
Uli Decker
Eva Medusa Gühne
Joschla M. Weiß
Marvin Wiechert
Dörthe Strathausen †
Dennis Todorovic
Dr. Anna Luise Kiss
Katrin Schüler-Springorum
Alexander Pfeuffer
Kai S. Pieck
Noah Anderson
Toni Karat
André Kraft
Luise Helm
Dirk Kummer

Über uns 

11%

der in Deutschland lebenden Menschen bezeichnen sich als lesbisch, schwul, bisexuell, pan-/omnisexuell, asexuell oder als etwas anderes als heterosexuell.
Das hat die „LGBT+ Pride 2021 Global Survey“ von IPSOS ergeben. Laut derselben Studie bezeichnen 3% der Menschen in Deutschland ihre Geschlechtsidentität als trans, nichtbinär / nichtkonform / genderfluid oder in anderer Weise. Damit liegt Deutschland zusammen mit Schweden an der Spitze der befragten 27 Länder
.

Das bilden die Medien in keiner Weise ab!

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt bei einer Befragung zum Thema „Einstellung zu Aspekten moderner Homophobie in Deutschland im Jahr 2017“ fest, dass 74% der Bevölkerung nicht oder eher nicht der Auffassung sind, dass „das Thema Homosexualiät in den Medien zu viel Raum einnimmt“.
Gleichzeitig glauben 59,9% der deutschen Bevölkerung nicht, dass „Homo- und Bisexuelle heutzutage in Deutschland immer noch diskriminiert bzw. benachteiligt werden“.

Im Jahr 2017 erhebt eine internationale Umfrage von YouGov für den werbetreibenden Bereich, dass 42% der in Deutschland lebenden LGB Menschen „finden, dass es mehr Werbung geben sollte, in der sie ihre Familie wiedererkennen können“. Bei der Gesamtbevölkerung sind es nur 37%. Und 40% der LGBs finden ihren Lifstyle nicht repräsentiert.

Die Umfrage „Vielfalt im Film“, die die Queer Media Society 2019 mit initiiert hat und die von einem breiten Bündnis aus Branchen-Vertreter*innen, -Verbänden und Initiativen marginalisierter Gruppen getragen wurde, macht einen deutschlandweit ersten und wichtigen Schritt in Richtung Erhebung zu Diversität und Diskriminierungserfahrungen von Filmschaffenden vor und hinter der Kamera. Die Ergebnisse wurden im März 2021 veröffentlicht.

Im Oktober 2021 veröffentlichte die Universität Rostock die Fortschrittsstudie „Sichtbarkeit und Vielfalt“. Die Leiterin der Studie, Prof. Dr. Elizabeth Prommer, bilanzierte: „Die Ergebnisse zeigen, dass unser Fernsehprogramm noch nicht die Vielfalt der Bevölkerung abbildet.“ Bei queerer Repräsentation wird festgestellt, dass „nur rund 2 Prozent der im Beobachtungszeitraum erfassten Personen nicht heterosexuell waren.Sichtbar wurden nur homosexuelle (0,9%) und bisexuelle (1,3%) Charaktere. Bei 27,4% war die sexuelle Orientierung „nicht erkennbar“.

Weiterführende Erhebungen und repräsentative Zahlen für alle anderen Medienbereiche im deutschsprachigen Raum gibt es bisher nicht.

Das muss sich ändern!

Was
wir
wollen

Mehr LSBTTIQ*-Themen und -Akteur*innen in den Medien unter Berücksichtigung eines „Code of Practice“ bei den Themen:

  • Geschlecht
  • Geschlechtsangleichung
  • Geschlechtsidentität und sexuelle Identität
  • ethnische Herkunft
  • Behinderung/Beeinträchtigung
  • Body Positivity
  • Altersvielfalt
  • Religion und Weltanschauung
  • sozioökonomischer und kultureller Hintergrund

Die Förderung eines diversen, inklusiven und gleichstellungsorientierten Arbeitsumfeldes in Medienunternehmen zur

Sichtbarmachung und Repräsentanz queerer Menschen und ihrer Beziehungen und Lebensgemeinschaften.

Ziel soll es sein, als Minderheit anteilig über Personal, Inhalte und Themen mitentscheiden zu können und medial Lebenswirklichkeiten abzubilden.
Nur durch die dauerhafte Präsenz im Arbeitsalltag und das Sichtbarmachen in den Medien über stereotype Illustrationen und Exotisierung hinaus kann es gelingen, dem heteronormierten Arbeitsumfeld und Publikum andere Lebenswelten nahezubringen und somit Verständnis, Wissen und gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen und zu erhalten.

Wir fordern daher, dass
10% des turnusmäßigen Outputs
aller Medien-Produktionen
mit LSBTTIQ*-Inhalten und -Akteur*innen belegt werden.

Für das Personalwesen in Medienunternehmen – nicht nur bei den Kreativen – müssen Diversity-Konzepte eingeführt bzw. weiterentwickelt sowie hauptamtliche Diversity-Beauftragte benannt werden.

Um auch personell unsere Forderungen durchsetzen zu können, ist es allerdings essentiell, dass sich möglichst viele queere Menschen outen. Dazu fordern wir alle Medienschaffenden auf!

Strukturelles Ziel der Queer Media Society ist es, folgende Medienbereiche in Sektionen abzudecken:

BÜHNE / EVENT
FILM / TV / WEB / RADIO (fiktional/non-fiktional)
GAMES
JOURNALISMUS (Text/Bild/Bewegtbild)
LITERATUR / GRAPHIC NOVEL / VERLAGSWESEN
MUSIK
WERBUNG

Zurzeit befinden sich dafür die ersten Arbeitsgruppen im Aufbau. Sie sollen zum einen die Grundlagen für entsprechende Studienkonzepte erarbeiten, mit deren Erhebungsergebnissen unsere Forderungskataloge an die Medienwirtschaft und Politik formuliert werden. Und zum anderen sollen sie kreative, praktische Vorschläge, Handreichungen und Workshops für unsere queere Sichtbarkeit in den jeweiligen Sparten entwickeln und anbieten.

Vernetzung ist wichtig! Die Reaktionen auf die Gründung der Queer Media Society haben einmal mehr gezeigt, wie groß das Bedürfnis ist, sich zu vernetzen, sich auf persönlicher und professioneller Ebene auszutauschen. Aber natürlich sind wir weder eine Agentur für queere Medienschaffende noch eine Jobbörse, sondern eine aktivistische Initiative.

Finde heraus, wer jetzt schon Teil unseres Netzwerkes ist:

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