Anne Katz
Michael Rühl
Erkan Taskiran
Marcus Krone
Lutz Schmökel
Maximilian Moll
Søren Schumann
Nico Hofmann
Ferhat Türkoglu
Lucia Kotikova
Melissa Byrne
Katrin Schüler-Springorum
Kerstin Polte
Sylvia Heimann
Markus Schroth
Karen-Susan Fessel
Dominik Bliefert
Kriss Rudolph
Jasha Eliah Deppe
Tessa Hart
Sogol Faghani
Lena Dirscherl
Julz Ritschel
Fabian Baecker
Patrick Schuckmann
Axel Schock
Fabian Schrader
Niklas Wirth
Kevin Junk
Pia Zessin
Jakob M. Erwa
Dr. Andy Machals
Andrim Emini
Philip Jestädt
Alex Yakacki
Jonathan Wooldridge
Carmen Yasemin Ipek
Stephan Kämpf
Ruth Schönegge
Marc Iven
Ben Boehm
Linus Giese
Eva Medusa Gühne
Manuel Gaubatz
Julius Feldmeier
Marco Kreuzpaintner
Shlomi Moto Wagner
Roland Ascheid
Petra Niermeier
Tetyana Gryniva
Thea Ehre
Karola Oswald
Tajo Hurrle
Donat Blum
Toni Karat
Ruben Steingrüber
Alexander Prince Osei
Sven Serkis
Vanessa Cutraro
Daniel Reber
Patrícia Bateira a.k.a. NATürlich
Toby Chlosta
Sarah Laminger
Spyros Patsouras
Simon Axolotl Jensen
Bineta Hansen
Rüdiger Böss
Can Fischer
Johanna Jackie Baier
JJ Herdegen
Tim-Fabian Hoffmann
Vanessa Most
Kat [Katharina] Voß
Uli Decker
Sergej Gößner
André Hansen
Thomas Petersen
Monty Arnold
Linda-Morena Lysenko
Max Bretschneider
Benedikt Langmantl
Giovanni Arvaneh
Luca Renner
Eva Maria Jost
Patrick Heidmann
Til Schindler
Lutz Stoever
LCavaliero Mann
Marcel Jacqueline Gisdol
Shari Asha Crosson
Susann Lange
Alejandro Mathe
Zacker
Jördis Trauer
Susann S. Reck
Maria Koehne
Robin Cadet
Hauke Diekamp
Johanna Steiner
Simon Pycha
Katharina Lüdin
Jörn Grosse
Monika Treut
Olaf Heilemann
Daniel-Frantisek Kamen
Stefan Hochgesand
Mo Jäger
Brix Schaumburg
Katharina Hackhausen
Christos Acrivulis
Felix Hertneck
Lina Zaraket
Max Nicolai Appenroth
Rumo Wehrli
Benjamin Cantu
Sophie Reichert
Tim Lienhard
Oliver Donks
Monika Freinberger
Sophie Averkamp
Anna Wollner
Anne Roemeth
Ulrich Meinhard
Raoul Mewes
Aşkın-Hayat Doğan
Georgine Kellermann
Marco Kreuzer
Philipp Stendebach
Else Buschheuer
Naomi Beukes-Meyer
Christian Hug
Klaus Nierhoff
Dr. Anna Luise Kiss
Bernd von Fehrn
Heinrich Horwitz
Nina Lung
Norwén Bodner
Andreas Korn
Felix Fichtner
Kai Kreuser
Kadir Özdemir
Richard Gonlag
Andreas Berg
Michaela Kis
Alexander Masche
Anna Schröder
Meik van Severen
Manuel Finke
Rolf Grabner
Felicitas Heck
Gaullo
Bendix Bauer
Bastian Trost
Charlotte Siebenrock
Sonja Hilberger
Béla Belissima
Benedict Weskott
Leonie Stäblein
Florian Gärtner
Mario Canedo
Marcus Jürgen Zollfrank
Benjamin Gutsche
Susanne Foidl
Philipp Leinenbach
Dörthe Strathausen †
Friderikke-Maria Hörbe
Denis „Marshall“ Ölmez
Bettina Böttinger
Alaz Burak Şen
Jasmin Reuter
Dominik Ruder
Lara Keilbart
Jobst Knigge
Elias Asbai
Danja Prahl
Christian Bräuer
Tilmann Warnecke
Lan Rommel
Julian Wonn
Roman Shamov
Prof. Dr. Skadi Loist
Mehmet Sözer
Viet Pham
Laurean Wagner
Ben Zerhau
Helge Lodder
Ben Knop
Dr. phil. Alexander Graeff
Christian Schäfer
Nadja Brendel
Stephan Hellweg
Matt Lambert
Popo Fan
Maja Costa
Nestor Perez aka Stor Dubiné
Frank Biehler
Jens Schadendorf
Marina Prados i Vila
Eybe Ahlers
Jochen Hick
Alexandre Powelz
Utz Weber
Alexander Tschernek
Sarah Claire Wray
Markus Olpp
Chris Miera
Alexander Pfeuffer
Gustav Peter Wöhler
André Schäfer
Michael Gugel
Richard Kranzin
Cosma Dujat
Patrick Hess
André Kraft
Wieland Speck
Daniel Baaden
Dan Dansen
Aviran Edri
Martin Schacht
Henrik Meyer
Stéphane Riethauser
Hanne Kah
Salvatore Bruno
Samuel Bereuther
Stefan Nickel
Jan-Peter Horstmann
River Matzke
Christian Alfred Kahrer
Alexander Weise
Janik Kittirath
Antonia Leyla Schmidt
Armin Wühle
Amir Ovadia Steklov
Sookee
Thomas Schwank
Alex Lee
Ariel Nil Levy
Dr. Samuel Jefferson
Lion H. Lau
Dieter Rita Scholl
Lars von Schuckmann
Frank Brenner
Carla Boicu
Matthias Freihof
Sarnt Utamachote
Sabine Bernardi
Joyce V. Newrzella
Paula Knüpling
Kerstin Ahlrichs
Florian Gottschick
Hayal Kaya
Marvin Wiechert
Sven Rebel
Heiko Zupke
Betty Lerche
Niklas Bauer
Nadine Rendl
Julia Monro
Thomas Georgi
Antonia Pepita Giesler
Jan Künemund
Paul Spittler
Patrick Rupprecht
Steven Armin Novak
Simon Niemann
Stefan Westerwelle
Leroy Leone
Christian Dunker
Dirk Fehrecke
Dr. Florian Krauß
Kevin Silvergieter
Florian von Bornstädt
Julia Ueno Strowski
Rolf Vogl
Maksim Avdeev
Kai S. Pieck
Harvey Rabbit
Siegfried Wagner
Patricia Hempel
Sascha Thürmann
Matthijs Wouter Knol
Sylvia Mayer
Ingo Rasper
Therese Koppe
Ulrich Matthes
Astrid Ströher
Gabriel B. Arrahnio
Peter Schulze
Julian Mars
Ingo Raabe
Rhys Anderson
Jill Weller
Gabriel Gerling
Rene Brodrecht
Oska Borcherding
Julia Fuhr Mann
Dr. Martin Ganguly
Dirk Kummer
Jonas Gross
Korbinian Häutle
Dörte Ulka Engelkes
Eva Tepest
Angelina Maccarone
Thorben Zoeger
Barbara Wallbraun
Max Weiland
Björn Koll
Jonas Breitstadt
Florian Kamhuber
Jennifer Fritz
Anatole-Maël Powilleit
Luise Brinkmann
Kay Ramczyk
Melina Seiler
Bianca Kriel
Henri Tomic
Caspar Weimann
Zero Pilnik
Jozo Jurič
Jean Denis Rômer
Gabriel Munoz Munoz
Amina Maher
Lars Montag
Lori Baldwin
Lucy Ribeiro
Benjamin Kelm
Henri Ruff
Driton Sadiku
Mira Sanjana Sharma
Mario Högemann
Christine Guenther
Florens Huhn
Finn Nachfolger
Andrea Schütte
Marlene Pardeller
Franziska Schiedung
Adrian Spring
Jim Baker
Jasmina Wesolowski
Benedikt Zeitner
Mohammad Shawky Hassan
Oliver Erdmann
Zara Zandieh
Illi Anna Heger
Stephanie Zurstegge
Jörg Brückner
Markus Tomczyk
Christian Bojidar
Enno Müller-Stephan
Nora Eckert
Johannes Maria Schmit
Julia Jamie Sparrow
Karen „Kalli“ Brunnbauer
Miriam Dehne
Micha Schulze
Dr. Julia Shaw
Jules* Elting
Sascha Eisenhut
Marcel Kowalewski
Michael G. Meyer
Martin E. Schleker
Clemens Schick
Joshua Seelenbinder
Kathy Peters
Frederik Busch
Martin Bruchmann
Stefan Reis
Branko Buchberger
Vincent Rémy Schleuning
Mathias Furch
Radev Spiewak
Luise Helm
Nicola-Rabea Langrzik
Fionna Frank
Melissa Isabell Jäger
Joschla M. Weiß
Fatih Abay
Yony Leyser
Barbie Breakout
Sibylle Berg
Sophie de Frenne
Stephan Phin Spielhoff
Annie Heger
Jörg Dinkel
Ralf König
Martin Tietjen
Anja Gurres
Matthias Beier
Milena Arne Schedle
Evelyn Rack
Maj Weidlich
Rüdiger Bach
Felix Martin
Melissa Remington
Sten Kuth
Donnie Corvalan Gonzalez
Richard Hahn
Francesco Mincione Scharrnbeck
Ilse Biberti
Riccarda Richter
Rogier Hardeman
Benjamin Chimoy
Thomas Disch
Anna Lucia Gustmann
Łukasz Majcher
Nikolai Will
Shamila Lengsfeld
Karen Suender
Yun Huang
Dennis Todorovic
Noel Alejandro
Nicolas Dinkel
Miku Sophie Kühmel
Andreas Hammer
Andreas Klaeui
Ilonka Petruschka
Antonio Peña
Constantin Lücke
Francisco del Solar
Juliane Rump
Daniel Kulle
Cornelius Kreuzwirth
Florian Appelius
Alison Schumacher
Dominik Djialeu
Steven Preisner
Pierre Sanoussi-Bliss
Franzis Kabisch
Maik Schurkus
Karsten Aurich
Stephan Bürgi
Morten Bäcker
Jemima Milano
Svenja Peters
Lutz Scheffer
Joris Bas Backer
Marie-Luise Wolf
Volkmar Leif Gilbert
Theresia Reinhold
Dr. Patrick Diemling
Michael Brynntrup
Aline Oliveira
Erwin Aljukić
Claudia Artner
Frank Habatsch
Sophia Kälble
Michèle Lichtenstein
Luisa Teruel Delgado
Laura Tamoj
Marcus Kreuz
Marvin Wittiber
Amor Schumacher
Oliver Zenglein
Johannes Rosenstein
Sylva Häutle
Timo Gößler
Johannes Kram
Patrick Christopher Ehler
Andrea Schmidt
Alexander Seib
Graziella Tomasi
Noah Anderson
Ulrich Höcherl
Connie Walther
Claudia Mattai del Moro
Paul Furtwängler
Oliver Broumis
Torsten Lenkeit
Steffen Recks
Jan Krüger
Patrick Gasda
Christian Senger
Tavo Ruiz
Dr. phil. in art. Christian Bettges
Julius Kraft
Nadine Lange
Ricarda Hofmann
Marcel Kahl
Marcello Liscia
Marcel Frank
Dana Herfurth
Merve Aksoy
Alex Baur
Letícia Milano
Jonathan Berlin
Dr. Andreas Bareiss
Lukas Sauer
Gregor Schmidinger
Rico Mahel
Peter Geisberg
Jochen Schropp
Matthieu Svetchine
Christoph Gérard Stein
Maurizio Onano
Katja Anton Cronauer
Suki Maria Roessel

Über uns 

11%

der in Deutschland lebenden Menschen bezeichnen sich als „lesbisch, schwul, bisexuell, pan-/omnisexuell, asexuell oder als etwas anderes als heterosexuell“.
Das hat die „LGBT+ Pride 2021 Global Survey“ von IPSOS ergeben. Laut derselben Studie bezeichnen 3% der Menschen in Deutschland ihre Geschlechtsidentität als „trans, nichtbinär / nichtkonform / genderfluid oder in anderer Weise“. Damit liegt Deutschland zusammen mit Schweden an der Spitze der befragten 27 Länder
.

Das bilden die Medien in keiner Weise ab!

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt bei einer Befragung zum Thema „Einstellung zu Aspekten moderner Homophobie in Deutschland im Jahr 2017“ fest, dass 74% der Bevölkerung nicht oder eher nicht der Auffassung sind, dass „das Thema Homosexualiät in den Medien zu viel Raum einnimmt“.
Gleichzeitig glauben 59,9% der deutschen Bevölkerung nicht, dass „Homo- und Bisexuelle heutzutage in Deutschland immer noch diskriminiert bzw. benachteiligt werden“.

Im Jahr 2017 erhebt eine internationale Umfrage von YouGov für den werbetreibenden Bereich, dass 42% der in Deutschland lebenden LGB Menschen „finden, dass es mehr Werbung geben sollte, in der sie ihre Familie wiedererkennen können“. Bei der Gesamtbevölkerung sind es nur 37%. Und 40% der LGBs finden ihren Lifstyle nicht repräsentiert.

Die Umfrage „Vielfalt im Film“, die die Queer Media Society 2019 mit initiiert hat und die von einem breiten Bündnis aus Branchen-Vertreter*innen, -Verbänden und Initiativen marginalisierter Gruppen getragen wurde, macht einen deutschlandweit ersten und wichtigen Schritt in Richtung Erhebung zu Diversität und Diskriminierungserfahrungen von Filmschaffenden vor und hinter der Kamera. Die Ergebnisse wurden im März 2021 veröffentlicht.

Im Oktober 2021 veröffentlichte die Universität Rostock die Fortschrittsstudie „Sichtbarkeit und Vielfalt“. Die Leiterin der Studie, Prof. Dr. Elizabeth Prommer, bilanzierte: „Die Ergebnisse zeigen, dass unser Fernsehprogramm noch nicht die Vielfalt der Bevölkerung abbildet.“ Bei queerer Repräsentation wird festgestellt, dass „nur rund 2 Prozent der im Beobachtungszeitraum erfassten Personen nicht heterosexuell waren.Sichtbar wurden nur homosexuelle (0,9%) und bisexuelle (1,3%) Charaktere. Bei 27,4% war die sexuelle Orientierung „nicht erkennbar“.

Weiterführende Erhebungen und repräsentative Zahlen für alle anderen Medienbereiche im deutschsprachigen Raum gibt es bisher nicht.

Das wollen wir ändern!

Was
wir
wollen

Mehr LSBTQIA+-Themen und -Akteur*innen in den Medien unter Berücksichtigung eines „Code of Practice“ bei den Themen:

  • Geschlecht
  • Geschlechtsangleichung
  • Geschlechtsidentität und sexuelle Identität
  • ethnische Herkunft
  • Behinderung/Beeinträchtigung
  • Körperform/Body Positivity
  • Altersvielfalt
  • Religion und Weltanschauung
  • sozioökonomischer und kultureller Hintergrund

Die Förderung eines diversen, inklusiven und gleichstellungsorientierten Arbeitsumfeldes in Medienunternehmen zur

Sichtbarmachung und Repräsentanz queerer Menschen und ihrer Beziehungen und Lebensgemeinschaften.

Ziel soll es sein, als Minderheit anteilig über Personal, Inhalte und Themen mitentscheiden zu können und medial Lebenswirklichkeiten abzubilden.
Nur durch die dauerhafte Präsenz im Arbeitsalltag und das Sichtbarmachen in den Medien über stereotype Illustrationen und Exotisierung hinaus kann es gelingen, dem heteronormierten Arbeitsumfeld und Publikum andere Lebenswelten nahezubringen und somit Sensibilisierung, Wissen und gesellschaftlichen Respekt zu erreichen und zu erhalten.

Wir fordern daher, dass
10% des turnusmäßigen Outputs
aller Medien-Produktionen
mit LSBTQIA+-Inhalten und -Akteur*innen belegt werden.

Für das Personalwesen in Medienunternehmen – nicht nur bei den Kreativen – müssen Diversity- und Inclusion-Konzepte eingeführt bzw. weiterentwickelt sowie hauptamtliche Diversity- und Inclusion-Beauftragte benannt werden.

Um auch personell unsere Forderungen durchsetzen zu können, ist es allerdings essentiell, dass sich möglichst viele queere Menschen outen. Dazu fordern wir alle Medienschaffenden auf!

Strukturelles Ziel der Queer Media Society ist es, folgende Medienbereiche in Sektionen abzudecken:

BÜHNE / EVENT
FILM / TV / WEB / RADIO (fiktional/non-fiktional)
LITERATUR / GRAPHIC NOVEL / VERLAGSWESEN
MUSIK

Hauptaufgaben innerhalb der Sektionen sind die Entwicklung und das Angebot von praktischen, kreativen Vorschlägen, Handreichungen, Panels und Workshops zu queerer Sichtbarkeit in den Medien.

unser Flyer zum Download


Vernetzung ist wichtig! Die Reaktionen auf die Gründung der Queer Media Society haben einmal mehr gezeigt, wie groß das Bedürfnis ist, sich zu vernetzen, sich auf persönlicher und professioneller Ebene auszutauschen. Aber natürlich sind wir weder eine Agentur für queere Medienschaffende noch eine Jobbörse, sondern eine aktivistische Initiative.

Finde heraus, wer jetzt schon Teil unserer Initiative ist:

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