Yun Huang
Zero Pilnik
Rolf Grabner
Nadine Lange
Annie Heger
Julz Ritschel
Francesco Mincione Scharrnbeck
Giovanni Arvaneh
Olaf Heilemann
Wieland Speck
Tim-Fabian Hoffmann
Laurean Wagner
Ingo Raabe
Kevin Junk
Toni Karat
Susann S. Reck
Dr. Anna Luise Kiss
Richard Gonlag
Melissa Remington
Dr. Michaela Dudley
Lukas Sauer
Manuel Finke
Paul Spittler
Jennifer Fritz
Lukas Hansen
Max Weiland
Dörte Ulka Engelkes
Oliver Erdmann
Vanessa Most
Dirk Kummer
Johannes Rosenstein
Lion H. Lau
Sarnt Utamachote
Lucy Ribeiro
Marlene Pardeller
Katrin Schüler-Springorum
Else Buschheuer
Niklas Bauer
Cosma Dujat
Johannes Maria Schmit
Matthias Beier
Jörn Grosse
Eva Maria Jost
Frank Brenner
Dirk Fehrecke
Jens Schadendorf
Tilmann Warnecke
Raoul Mewes
Michael Rühl
Frederik Busch
Dr. Florian Krauß
Bernd von Fehrn
Ricarda Hofmann
Alexander Pfeuffer
Donat Blum
Luise Helm
Dieter Rita Scholl
Simon Niemann
Rüdiger Bach
Klaus Nierhoff
Jonathan Berlin
Fabian Baecker
Marvin Wiechert
Stephan Phin Spielhoff
Barbie Breakout
Aline Oliveira
Alaz Burak Şen
Fabian Schrader
Stefan Mey
Jörg Dinkel
Suki Maria Roessel
Zara Zandieh
Popo Fan
Luca Renner
Monika Freinberger
Rico Mahel
Vivien Valentiner
Stefan Reis
Mario Canedo
Katharina Hackhausen
Illi Anna Heger
Sebastian Goddemeier
Dirk Ludigs
Stefan Nickel
Joyce V. Newrzella
Dr. phil. Alexander Graeff
Juliane Rump
Karen-Susan Fessel
Aşkın-Hayat Doğan
Andreas Korn
Felix Fichtner
Sten Kuth
Florian Gärtner
Chris Miera
Kathy Peters
Vanessa Cutraro
Eva Tepest
Christoph Gérard Stein
Julius Feldmeier
Marvin Wittiber
Til Schindler
Sophie Reichert
Nikolai Will
Susanne Foidl
Monika Treut
Leroy Leone
Gabriel Munoz Munoz
Ilonka Petruschka
Marc Iven
Andrea Schütte
Matthijs Wouter Knol
Lars von Schuckmann
Gabriele Bischoff
Julian Mars
Sven Rebel
Martin E. Schleker
Florian Appelius
Jan Krüger
Andrea Schmidt
Mira Sanjana Sharma
Lina Zaraket
Kadir Özdemir
Armin Wühle
Claudia Mattai del Moro
Nico Hofmann
Jean Denis Rômer
Bastian Trost
Andrim Emini
Maria Koehne
Heinrich Horwitz
Markus Bechtold
Olaf Alp
Angelina Maccarone
LCavaliero Mann
Karen „Kalli“ Brunnbauer
Melina Seiler
Christian Hug
Sergej Gößner
Christian Bräuer
Miku Sophie Kühmel
Uli Decker
Alexander Tschernek
Dr. Andy Machals
Christian Senger
Martin Bruchmann
Claudia Artner
Georgine Kellermann
River Matzke
Elias Asbai
Nestor Perez aka Stor Dubiné
Utz Weber
Eva Medusa Gühne
Lori Baldwin
Oliver Zenglein
Thomas Petersen
Marco Kreuzpaintner
Johanna Steiner
Noah Anderson
Daniel-Frantisek Kamen
Yony Leyser
Benedikt Zeitner
Philipp Leinenbach
Christian Schäfer
Dr. Andreas Bareiss
Monty Arnold
Jonas Gross
Christian Alfred Kahrer
Katja Anton Cronauer
Florian Gottschick
Nils „Niilo“ Sommer
Patricia Hempel
Pierre Sanoussi-Bliss
Jemima Milano
Joshua Seelenbinder
Charlotte Siebenrock
Bendix Bauer
Stephan Kämpf
Jonathan Wooldridge
Lili Krasteva
Merve Aksoy
Carmen Yasemin Ipek
Johanna Jackie Baier
Milena Arne Schedle
Andreas Hammer
Roman Haubner
Laura Tamoj
Morten Bäcker
Alex Baur
Benedikt Langmantl
Sophia Kälble
Lara Keilbart
Marcus Jürgen Zollfrank
Dr. phil. in art. Christian Bettges
Karen Suender
Frank Biehler
Jakob M. Erwa
Michèle Lichtenstein
Oliver Broumis
Kevin Silvergieter
Tim Lienhard
Martin Tietjen
Stephan Bürgi
Sven Serkis
Fionna Frank
Maximilian Moll
Connie Walther
Lutz Stoever
Matthias Freihof
Christian Bojidar
Marina Prados i Vila
Lena Dirscherl
Maurizio Onano
Dörthe Strathausen †
Kerstin Polte
Philip Jestädt
Rumo Wehrli
André Hansen
Jill Weller
Jan Trautmann
Kay Ramczyk
Felix Martin
Jonas Breitstadt
Mathias Furch
Patrick Hess
Prof. Dr. Skadi Loist
Toby Chlosta
Sascha Thürmann
Torsten Lenkeit
Jim Baker
Sylvia Mayer
Gustav Peter Wöhler
Nora Eckert
Dr. Martin Ganguly
Nicola-Rabea Langrzik
Jozo Jurič
Andreas Klaeui
Sabine Bernardi
Jörg Brückner
Peter Geisberg
Julia Fuhr Mann
Dennis Todorovic
Benjamin Chimoy
Kriss Rudolph
Luisa Teruel Delgado
Joschla M. Weiß
Jobst Knigge
Miriam Dehne
Julius Kraft
Mario Högemann
Sophie Averkamp
Julia Monro
Florian Kamhuber
Sarah Laminger
Paula Knüpling
Constantin Lücke
Jan Feddersen
Julia Bardarsky
Jördis Trauer
Anne Roemeth
Simon Pycha
Nadine Rendl
Axel Schmidt
Tajo Hurrle
Sonja Hilberger
Richard Kranzin
Ulrich Matthes
Sookee
Gregor Schmidinger
Jochen Schropp
Sascha Eisenhut
Jan-Peter Horstmann
Leonie Stäblein
Johannes Kram
Helge Lodder
Petra Niermeier
René Cheng
Patrick Heidmann
Lan Rommel
Michaela Kis
Finn Nachfolger
Ariel Nil Levy
Markus Tomczyk
Brix Schaumburg
Daniel Baaden
Amor Schumacher
Daniel Kulle
Oska Borcherding
Henrik Meyer
Peter Schulze
Michael Gugel
Roland Ascheid
Timo Gößler
Dr. Julia Shaw
Sibylle Berg
André Kraft
Tavo Ruiz
Philipp Stendebach
Patrícia Bateira a.k.a. NATürlich
Dominik Djialeu
Franziska Schiedung
Driton Sadiku
Erwin Aljukić
Dr. Patrick Diemling
Ulrich Meinhard
Jess Schönrock
Maik Schurkus
Marcus Kreuz
Shamila Lengsfeld
Naomi Beukes-Meyer
Micha Schulze
Tessa Hart
Benedict Weskott
Kai S. Pieck
Thorben Zoeger
Frank Habatsch
Aviran Edri
Dominik Bliefert
André Schäfer
Benjamin Gutsche
Dominik Ruder
Joris Bas Backer

Über uns 

11%

der in Deutschland lebenden Menschen bezeichnen sich als lesbisch, schwul, bisexuell, pan-/omnisexuell, asexuell oder als etwas anderes als heterosexuell.
Das hat die „LGBT+ Pride 2021 Global Survey“ von IPSOS ergeben. Laut derselben Studie bezeichnen 3% der Menschen in Deutschland ihre Geschlechtsidentität als trans, nichtbinär / nichtkonform / genderfluid oder in anderer Weise. Damit liegt Deutschland zusammen mit Schweden an der Spitze der befragten 27 Länder
.

Das bilden die Medien in keiner Weise ab!

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt bei einer Befragung zum Thema „Einstellung zu Aspekten moderner Homophobie in Deutschland im Jahr 2017“ fest, dass 74% der Bevölkerung nicht oder eher nicht der Auffassung sind, dass „das Thema Homosexualiät in den Medien zu viel Raum einnimmt“.
Gleichzeitig glauben 59,9% der deutschen Bevölkerung nicht, dass „Homo- und Bisexuelle heutzutage in Deutschland immer noch diskriminiert bzw. benachteiligt werden“.

Im Jahr 2017 erhebt eine internationale Umfrage von YouGov für den werbetreibenden Bereich, dass 42% der in Deutschland lebenden LGB Menschen „finden, dass es mehr Werbung geben sollte, in der sie ihre Familie wiedererkennen können“. Bei der Gesamtbevölkerung sind es nur 37%. Und 40% der LGBs finden ihren Lifstyle nicht repräsentiert.

Die Umfrage „Vielfalt im Film“, die die Queer Media Society 2019 mit initiiert hat und die von einem breiten Bündnis aus Branchen-Vertreter*innen, -Verbänden und Initiativen marginalisierter Gruppen getragen wurde, macht einen deutschlandweit ersten und wichtigen Schritt in Richtung Erhebung zu Diversität und Diskriminierungserfahrungen von Filmschaffenden vor und hinter der Kamera. Die Ergebnisse wurden im März 2021 veröffentlicht.

Im Oktober 2021 veröffentlichte die Universität Rostock die Fortschrittsstudie „Sichtbarkeit und Vielfalt“. Die Leiterin der Studie, Prof. Dr. Elizabeth Prommer, bilanzierte: „Die Ergebnisse zeigen, dass unser Fernsehprogramm noch nicht die Vielfalt der Bevölkerung abbildet.“ Bei queerer Repräsentation wird festgestellt, dass „nur rund 2 Prozent der im Beobachtungszeitraum erfassten Personen nicht heterosexuell waren.Sichtbar wurden nur homosexuelle (0,9%) und bisexuelle (1,3%) Charaktere. Bei 27,4% war die sexuelle Orientierung „nicht erkennbar“.

Weiterführende Erhebungen und repräsentative Zahlen für alle anderen Medienbereiche im deutschsprachigen Raum gibt es bisher nicht.

Das muss sich ändern!

Was
wir
wollen

Mehr LSBTTIQ*-Themen und -Akteur*innen in den Medien unter Berücksichtigung eines „Code of Practice“ bei den Themen:

  • Geschlecht
  • Geschlechtsangleichung
  • Geschlechtsidentität und sexuelle Identität
  • ethnische Herkunft
  • Behinderung/Beeinträchtigung
  • Körperform/Body Positivity
  • Altersvielfalt
  • Religion und Weltanschauung
  • sozioökonomischer und kultureller Hintergrund

Die Förderung eines diversen, inklusiven und gleichstellungsorientierten Arbeitsumfeldes in Medienunternehmen zur

Sichtbarmachung und Repräsentanz queerer Menschen und ihrer Beziehungen und Lebensgemeinschaften.

Ziel soll es sein, als Minderheit anteilig über Personal, Inhalte und Themen mitentscheiden zu können und medial Lebenswirklichkeiten abzubilden.
Nur durch die dauerhafte Präsenz im Arbeitsalltag und das Sichtbarmachen in den Medien über stereotype Illustrationen und Exotisierung hinaus kann es gelingen, dem heteronormierten Arbeitsumfeld und Publikum andere Lebenswelten nahezubringen und somit Sensibilisierung, Wissen und gesellschaftlichen Respekt zu erreichen und zu erhalten.

Wir fordern daher, dass
10% des turnusmäßigen Outputs
aller Medien-Produktionen
mit LSBTTIQ*-Inhalten und -Akteur*innen belegt werden.

Für das Personalwesen in Medienunternehmen – nicht nur bei den Kreativen – müssen Diversity-Konzepte eingeführt bzw. weiterentwickelt sowie hauptamtliche Diversity-Beauftragte benannt werden.

Um auch personell unsere Forderungen durchsetzen zu können, ist es allerdings essentiell, dass sich möglichst viele queere Menschen outen. Dazu fordern wir alle Medienschaffenden auf!

Strukturelles Ziel der Queer Media Society ist es, folgende Medienbereiche in Sektionen abzudecken:

BÜHNE / EVENT
FILM / TV / WEB / RADIO (fiktional/non-fiktional)
GAMES
JOURNALISMUS (Text/Bild/Bewegtbild)
LITERATUR / GRAPHIC NOVEL / VERLAGSWESEN
MUSIK
WERBUNG

Arbeitsgruppen und Einzelpersonen aus diesen Netzwerkbereichen entwickeln und bieten kreative, praktische Anregungen, Handreichungen und Workshops für queere Sichtbarkeit und Sensibilisierung an.

Vernetzung ist wichtig! Die Reaktionen auf die Gründung der Queer Media Society haben einmal mehr gezeigt, wie groß das Bedürfnis ist, sich zu vernetzen, sich auf persönlicher und professioneller Ebene auszutauschen. Aber natürlich sind wir weder eine Agentur für queere Medienschaffende noch eine Jobbörse, sondern eine aktivistische Initiative.

Finde heraus, wer jetzt schon Teil unseres Netzwerkes ist:

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