Erkan Taskiran
Jasha Eliah Deppe
Sabine Bernardi
Dirk Fehrecke
Gabriel B. Arrahnio
Sascha Thürmann
Johannes Maria Schmit
Marcel Frank
Kevin Silvergieter
Heinrich Horwitz
Pia Zessin
Alaz Burak Şen
Alexander Prince Osei
Sylva Häutle
Angelina Maccarone
Anne Roemeth
Jördis Trauer
Matthias Freihof
Henrik Meyer
Florian Gottschick
Kay Ramczyk
Stephan Hellweg
Ulrich Höcherl
Barbara Wallbraun
Andreas Klaeui
Matt Lambert
Joyce V. Newrzella
Ferhat Türkoglu
Simon Axolotl Jensen
Niklas Bauer
Markus Tomczyk
Jan Krüger
Kerstin Polte
Alison Schumacher
Volkmar Leif Gilbert
Sophie Reichert
Dr. Andy Machals
Oliver Broumis
Patrícia Bateira a.k.a. NATürlich
Henri Tomic
Monika Treut
Tetyana Gryniva
Melissa Byrne
Jennifer Fritz
Yony Leyser
Jill Weller
Olaf Heilemann
Miriam Dehne
Markus Olpp
Theresia Reinhold
Max Weiland
Lena Dirscherl
Joschla M. Weiß
Korbinian Häutle
Stefan Reis
Julius Kraft
Jochen Schropp
Zero Pilnik
Nicola-Rabea Langrzik
Kai S. Pieck
Marina Prados i Vila
Prof. Dr. Skadi Loist
Andrea Schmidt
Helge Lodder
Michaela Kis
Jules* Elting
Eva Medusa Gühne
Julian Wonn
Morten Bäcker
Frank Biehler
Steven Armin Novak
Janik Kittirath
JJ Herdegen
Tim Lienhard
Maria Koehne
Frank Habatsch
Karen-Susan Fessel
Dr. Julia Shaw
Oska Borcherding
Felix Fichtner
Mo Jäger
Anatole-Maël Powilleit
Norwén Bodner
Francisco del Solar
Francesco Mincione Scharrnbeck
Sogol Faghani
Merve Aksoy
Ilonka Petruschka
Bendix Bauer
Julia Jamie Sparrow
Johanna Steiner
Jan-Peter Horstmann
Richard Hahn
Martin Bruchmann
Marie-Luise Wolf
Cosma Dujat
Stefan Nickel
Patricia Hempel
Stefan Hochgesand
Ariel Nil Levy
Melissa Remington
Luisa Teruel Delgado
Thomas Disch
Lucia Kotikova
Riccarda Richter
Driton Sadiku
Christine Guenther
Lucy Ribeiro
Sookee
Maurizio Onano
Sven Niemeyer
Salvatore Bruno
Sascha Eisenhut
Jan Künemund
Dörte Ulka Engelkes
Rolf Grabner
Michèle Lichtenstein
Timo Gößler
Katharina Hackhausen
Betty Lerche
Gabriel Munoz Munoz
Graziella Tomasi
Dr. phil. Alexander Graeff
Thomas Schwank
Amir Ovadia Steklov
Ruben Steingrüber
Oliver Donks
Annie Heger
Luise Helm
Antonia Pepita Giesler
Giovanni Arvaneh
Daniel Reber
André Schäfer
Johannes Rosenstein
Antonia Leyla Schmidt
Gustav Peter Wöhler
Torsten Lenkeit
Florian von Bornstädt
Marcel Kowalewski
Karen „Kalli“ Brunnbauer
Daniel Kulle
Eybe Ahlers
Lion H. Lau
Thomas Petersen
Joris Bas Backer
Rolf Vogl
Marcus Krone
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Anja Gurres
Linus Giese
Felicitas Heck
Philipp Leinenbach
Brix Schaumburg
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Bettina Böttinger
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Presse Links 

„Sichtbarkeit und Vielfalt: Fortschrittsstudie zur audiovisuellen Diversität“ – Ergebnisse zum Bereich TV veröffentlicht

Ernüchterndes, aber nicht überraschendes Ergebnis der Studie:
„Nur rund 2 Prozent der im Beobachtungszeitraum erfassten Personen waren nicht hetereosexuell.

2017 lieferte eine Studie der Universität Rostock erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme der Geschlechterdarstellungen im deutschen TV und Film. Sie zeigte eine drastische Schieflage: Frauen waren deutlich unterrepräsentiert, traten meist in klischeehaften Rollen und Kontexten auf und verschwanden nach dem 30. Lebensjahr sukzessive vom Bildschirm.

Gemeinsam mit den vier großen TV-Sendergruppen und Filmförderungen hat die MaLisa Stiftung von Maria und Elisabeth Furtwängler erneut eine Untersuchung auf den Weg gebracht, um zu messen, was sich seither getan hat. Die Ergebnisse der Studie „Sichtbarkeit und Vielfalt: Fortschrittsstudie zur audiovisuellen Diversität“ für den Bereich TV wurden am 5.10.2021 in Berlin vorgestellt. 

Neben Geschlecht und Alter wurden für die aktuelle Untersuchung auch die Vielfaltsdimensionen Migrationshintergrund/ethnische Zuschreibung, sexuelle Orientierung und Behinderung untersucht. Durchgeführt wurde sie unter der Leitung von Prof. Dr. Elizabeth Prommer vom Institut für Medienforschung der Universität Rostock. Gefördert wurde sie von ARD und ZDF, ProSiebenSat.1, RTL Deutschland sowie der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderungsanstalt FFA, dem FilmFernsehFonds Bayern, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und der MaLisa Stiftung.

Mittels einer repräsentativen Stichprobe wurden die Produktionen von 17 TV-Vollprogrammen- und vier Kinder-TV-Sendern für 2020 ausgewertet. Insgesamt wurden rund 25.000 Protagonist*innen und Hauptakteur*innen aus 3.000 TV-Sendungen sowie rund 8.000 aus 3.800 Kinder-TV-Produktionen analysiert. Die Ergebnisse beziehen sich bei den TV-Vollprogrammen auf deutsche Produktionen sowie solche mit deutscher Beteiligung aus der fiktionalen und non-fiktionalen Unterhaltung und Information. Für den Bereich Kinderfernsehen wurden Produktionen aus allen Ländern einbezogen.

Die zentralen Ergebnisse zeigen:

  1. Das Geschlechterverhältnis ist weiterhin unausgewogen. Auf eine Frau kommen über alle TV-Programme hinweg nach wie vor rund zwei Männer.
  2. Es gibt jedoch positive Entwicklungen: 
  • In den fiktionalen TV-Produktionen von 2020 ist das Geschlechterverhältnis nahezu ausgewogen.
  • Im Vergleich zu 2016 wird der Altersgap in der TV-Fiktion insgesamt kleiner.
  • In den Informationsformaten erklären Männer nicht mehr allein die Welt.
  1. Handlungsbedarf besteht in folgenden Feldern:
  • Männer kommen immer noch am häufigsten als Experten zu Wort – auch in Berufsfeldern, in denen überwiegend Frauen arbeiten.
  • Es gibt eine große Ungleichheit in der Moderation von (Quiz-)Shows.
  • Das Kinderfernsehen ist insgesamt immer noch unausgewogen. In Produktionen des Jahres 2020 werden aber mehr weibliche Protagonist*innen und Figuren sichtbar.
  • Behinderung, sexuelle Orientierung, Migrationshintergrund und Zuschreibungen der ethnischen Herkunft sind nicht so vielfältig sichtbar, wie in der Bevölkerung verteilt.“

(aus der PM der MaLisa Stifung)

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier

Gepostet am 05. Oktober 2021

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